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Gutachterverfahren Bildungszentrum Campus Krems

Kenndaten
 
Planungszeit:  2001
Bauherr: Amt der NÖ Landesregierung Abteilung Kultur und Wissenschaft
Adresse: Krems
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Städtebauliche Leitidee

Prägende, großräumliche Einzelgebäude gliedern, kleinräumliche füllen den Bereich zwischen den beiden historischen Stadtteilen an der topographisch bedeutsamen Landschaftskante: Donaubecken/Weinhänge in Krems. Diese vorhandenen Strukturvorgaben werden bei dem Entwurf des Bildungszentrums fortgeführt.

Die Fortführung der Großform im Sockelbereich mit den allgemeinen Hauptfunktionen und die Überlagerung durch kleinmaßstäbliche Institutsfinger setzen dem Prospekt des stadtseitigen Altbestands einen landschaftsbezogenen Fächer der InstitutsPavillons gegenüber.

Neuer Sockelbau und Kammriegel binden die drei Nordfinger und die beiden Höfe des historischen Hauptgebäudes zu einem Ganzen. Der entstandene Leerraum zwischen Alt- und Neubau kann als eingehauste Glashalle die identitätsstiftende Zentrumsfunktion für das zukünftige Bildungszenturm Campus Krems übernehmen

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Erschließung

Die nördliche Anlagerung der Erweiterung an den Altbestand fokussiert die vorhandene Wegführung spangenfôrmig um die Bestandsmitte zur querverbindenden Halle: westseitig durch die flankierenden Restaurant- und Verwaltungsgebäude und der Fachhochschule, ostseitig durch die Anibaspromenade, die die allgemein kulturellen Einrichtungen wie Festsaal, Filmzentrum und Wellnesseinrichtungen mit der "Kulturmeile" verbindet. Brücken binden hier die Erweiterungsfläche Wieden an den Campus. Südliche begrenzt die Bahn: die Ausstiegsstelle und die Parkgarage führen zum Mitteleingang.

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Bebauung / Nutzung

Eine großflächige Halle bildet ein gläsernes Gelenk zwischen der Rückseite des Bestandes und des Erweiterungsgebäudes. Dieses nützt im Sockelbereich den Maßstab des Altbestandes bis an die Grundstücksgrenzen und rückt die allgemeinen Einrichtungen Mensa , Bibliothek und Festsaal in zugeordnete Nähe an den Bestand. Über ein Leergeschoß für Belichtung und technische Versorgung sind in linear gereihter, kammartiger Überlagerung die Trakte der Arbeits- und Institutsbereiche vom Sockel abgehoben. Stirnseitig in die Halle gestülpt, sind sie über Brücken und Galerien untereinander bzw. mit dem Altbestand verbunden.

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Publikationen:
Donau Universität Krems - Bauteil Stelzhammer, Architekturführer Krems / nextroom
 

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