Maison Turquoise | |||||||||||
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| Ein Holzhaus vor steiler Küstenfelslandschaft, individueller Eigenbau des Architekten mit weitreichenden Verbindlichkeiten: zur gelassenen Nobilität der Bospurus-Tradition ebenso, wie zu moderner Bewegtheit mit bis zu expressiv gesteigertem Ausdruck, letztlich aber eigenständige Antwort auf jenen Ort, der nach wie vor als Krater ferner Beheimatung wirkt. | | ||||||||||
| Der Holzskelettbau in Zangenkonstruktion ist additiv gegliedert und durch Gelenksausbildung leicht gekrümmt, den Schichtenlinien des Hanges entsprechend. Die Stützmauer aus vor Ort gewonnenen Natursteinen weist eine konkave Gegenkrümmung auf, so daß sich zwischen Haus und Mauer ein mandelförmiger, schattiger Innenhof herausbildet. Die Schmalseiten des Hofes werden durch zwei alte Affenbrotbäume begrenzt. Durch die Hanglage bedingt erfolgt der Zugang über Brücke und Holzstiege zunächst in den Hof. Die zweiläufige Stiege bildet ein offenes Gelenk zwischen Steinbau und Holzhaus - dies gewährleistet die auch im Sommer wichtige Durchlüftung des Hofes. | | ||||||||||
| Alle Räume sind mit englischen Schiebefenstern ausgestattet; Klappläden schützen gegen Sonneneinstrahlung. Im Obergeschoß sorgt eine Strukturverschiebung für eine teilweise Ausdrehung der Räume und damit für Fernblick auf Küste und Meer. Mit Rücksicht auf das mediterrane Klima sind die Räume hoch und haben zwischen den Deckenbalken an beiden Längsseiten kleine Querlüftungsschieber. | | ||||||||||
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| Das Maison Turquoise wurde 2000 für den Aga Khan Award for Architecture nominiert Publikationen: the turkish house domus (englisch) La Maison Turquoise, Architektur Aktuell Ölüdeniz House, archnet.org Turkish House J.S. Houston, Uni. Strathclyde, modern timber architecture (englisch) Bilder: weitere Fotos von Rupert Steiner | Fotos: © Rupert Steiner | ||||||||||
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