Wohnarche Atzgersdorf | |||||||||
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Die zu bebauende Liegenschaft befindet sich in gemischtem Baugebiet unmittelbar am Atzgersdorfer Ortskern und kann von bereits vorhandener sozialer Infrastruktur wie Schule, Kindertagesheim, Kirche mit Pfarrzentrum sowie Geschäften, Büros aber auch Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben profitieren. | | ||||||||
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Die tiefe Baulücke mit einer schmalen Front zur Ziedlergasse (Abmessungen: ca. 36x131 m) ist von Mischbauten mit Wohn- und Gewerbenutzungen umgeben und öffnet sich erst in ihrer Tiefe zu zusammenhängenden Grünflächen mit gärtnerischer Ausgestaltung. | | ||||||||
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Die zwei Ein- und Ausfahrten für die Wohnarche befinden sich an der Ziedlergasse, jeweils im offenen Gelenk zwischen Alt- und Neubau. Die Erschließung und die Hauszufahrt erfolgt über Fahrstreifen mit Rasengittersteinen an den beiden Längsfronten der Baukörper. Eine durchgehend offene Vorderfront des Nebengeschoßes dient jeweils als gedeckter PKW-Abstellplatz sowie als gedeckter Eingangsvorplatz. Im Gegensatz zu einer aufwendigen Tiefgarage ergeben sich durch Einhausung der gedeckten Bereiche langfristig Nutzungsvarianten wie Hobbyraum, Arbeitsraum, Kinderspielraum etc. | |||||||||
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Das Außenraumkonzept verfolgt eine Staffelung unterschiedlicher Freiräume nach deren Öffentlichkeitscharakter. Als intimster und privatester Außenraum ohne Einsicht sind das Atrium in der 1. Wohnebene und das Dachatrium angelegt. Im Sinne eines Eigengartens sind die Gartenterrassen im Dachgeschoß konzipiert, wobei diese mit freiem Blick über die heterogene, vorwiegend 1-2 geschoßigen Nachbarbebauung zusätzlich an den umliegenden Grünflächen partizipieren können. | | ||||||||
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Eine städtische Wohnform mit privatem Grün; nutzungsvariabel für die unterschiedlichen Entwicklungsphasen und Wohnbedürfsnisse einer Familie.
Essen - Wohnen Schlafen - Arbeiten etc. andererseits die kontinuierliche Adaptierung der Wohnung auf die unterschiedlichen Entwicklungsphasen einer Familie wie geschoßweise frei wählbares, getrenntes Wohnen, Schlafen und Arbeiten für die 3- bis 4köpfige klassische Jungfamilie. zwei gestapelte, autarke Zweizimmerwohnungen mit je zwei Zimmern, Küche, Bad und WC für eine Familie mit ein bis zwei (studierenden) Jugendlichen oder anderen Familienmitgliedern wieGroßeltern etc. | Fotos: © Rupert Steiner | ||||||||
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Neben den reduzierten Außenwandanteilen aufgrund der vernetzten Anordnung der Häuser senkt die Verglasung über dem Innenhof den Energiebedarf erheblich. Dabei kann durch Schließen der flexiblen Glasmarkisen auch ein zusätzlich ganzjährig nutzbarer Raum geschaffen werden. | |||||||||
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| Publikationen: Der private Lichtkörper: Mehrgeschoßige Atriumhäuser von Walter Stelzhammer Margit Ulama, Neue Zürcher Zeitung 5.4.01 Introvertiertes für Individualisten: Atriumhäuser in Atzgersdorf Kurier 12.9.2000 Himmel über Atzgersdorf Walter Zschokke, Spectrum/Presse 8.7.2000 Dichte Wiener Wohnbaupackungen Gert Walden, der Standard 10.6.2000 Repräsentation nach innen Franziska Leeb, der Standard 8.5.1999 Wohnquartier Stadtgarten - Atriumhäuser Architektur Zentrum Wien / nextroom Ein Rückgrat für drei Körper Margit Ulama, Spectrum/DiePresse / nextroom, 06.06.1998 (Un)Gewohnt: An der Liesing Sontagsarchitektur-Führung, Kurztext a.z.w., 26.09.1999 Wir schaffen Wohnkultur Referenzprojekt 1230 Zieglergasse 8-10, Buwog, 1.2.2002 Käuferinformation: 1230 Wien, Ziedlergasse Buwog, Information für Interessenten Atriumhaus Inserat der BA-CA im Standard, 2007 Vorträge: über die: Koexistanz und Einfluss von Weg und Stadt - Typus und Struktur Vortrag im Rahmen des Seminars und Workshops "Austrian-Iranian Dialogue" X-CHANGE, Teheran, Iran Bilder: weitere Fotos von Rupert Steiner |
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